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Gemeindebrief
Der aktuelle Gemeindebrief zum Online-Abruf hier ...
Paul Gerhardt
Geh aus mein Herz
Geh' aus mein Herz und suche Freud
In dieser schönen Sommerzeit
An deines Gottes Gaben
Schau an der schönen Gärtenzier
Und siehe wie sie mir und dir
|: Sich ausgeschmücket haben :|
2. Die Bäume stehen voller Laub
Das Erdreich decket seinen Staub
Mit einem grünen Kleide
Narzissen und die Tulipan
Die ziehen sich viel schöner an
|: Als Salomonis Seide :|.
3. Die Lerche schwingt sich in die Luft
Das Täublein fliegt auf seiner Kluft
Und macht sich in die Wälder
Die hochbegabte Nachtigall
Ergötzt und füllt mit ihrem Schall
|: Berg Hügel Tal und Felder :|
Herzliches Willkommen
Liebe Gemeindemitglieder,
Liebe Besucher,
wir heißen sie auf den Internetseiten unserer Kirchengemeinde Paul-Gerhardt (Augsburg) sehr herzlich willkommen. Wir möchten Ihnen auf diesen Seiten unsere Kirchengemeinde vorstellen, auf anstehende Termine und Veranstaltungen hinweisen und dabei versuchen, immer so aktuell wie möglich zu sein. Über unsere Gottesdienstzeiten, das aktuelle Geschehen in den Gemeindeteilen von Paul-Gerhardt und Stephanus (mit Evang. Stundengemeinde) und über aktuelle Ereignisse, werden Sie unter der Rubrik Termine informiert. Wir freuen uns auf ihren nächsten Besuch und über Anregungen für unseren Internetauftritt.
Kirche
Paul Gerhardt:
Dieser Verkündigungsengel
schmückt die Westseite des Daches unserer
Kirche Paul-Gerhardt.
Liebe Gemeindeglieder
Ob es für Sie etwas gibt, das Sie sagen lässt: "Jetzt ist für mich Advent" oder "Jetzt beginnt Weihnachten"? Der Duft von Vanillekipferl und Zimtsternen, der durch die Wohnung zieht, oder die leuchtenden Kerzen an Adventskranz oder Christbaum, die Weihnachtsgans zum Fest verbunden mit dem Familientreffen - oder etwas ganz anderes? Es gibt solche Momente, in denen man fühlen kann – jetzt erlebe ich ganz intensiv etwas von dieser besonderen Zeit. In manchen Jahren mag es aber auch das geben, dass sich so rechte Feststimmung nicht einstellen kann und will. Wenn man diese besondere Zeit anders erlebt als sonst, wenn man mit Sorgen zu kämpfen hat, krank ist oder traurig. Eine heitere Grundgestimmtheit ist dann schwer möglich. Gerade diese wünschen sich aber viele Menschen in der "staaten Zeit" und es ist ja wirklich schön, wenn die Advents und Weihnachtszeit sehr fröhlich als erfüllte Zeit erlebt werden.
Was für mich zu dieser Zeit dazugehört – es ist die besondere Musik! Die oft ernsten Lieder des Advent, die in getragenen Melodien das Kommen des Heilandes besingen und zugleich die Not, die es in der Welt gibt, nicht außen vor lassen. Mehr und mehr entdecken auch die Kinder in unseren Schulgottesdiensten wieder die alten Lieder und singen sie gerne, vielleicht weil sie spüren, dass in diesen Worten tiefes Leben, Sehnsucht und Hoffnung mitklingen. Außerdem ist es manchmal einfach spannend, alten Worten nachzuspüren und ihre Botschaft für sich neu zu entdecken.
Die besinnlichen Melodien des Advent, der fröhliche Jubel der Weihnachtslieder – darin einzustimmen gehört für mich zu dem Besonderen dieser Tage. Schön, wenn sich manchmal ein Lied einfach so in den Sinn schleicht und man anfängt, ganz für sich zu summen und zu singen. Die beste Gelegenheit aber, wirklich zu singen, sind für mich unsere Gottesdienste. Wenn die Orgel "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" intoniert, wird's Advent! Wenn die Gemeinde "O du fröhliche" anstimmt, kann auch mit einstimmen, wem gar nicht so sehr nach Singen zumute ist. Denn - ist das nicht auch eine Lebenskunst, die zu unserem Glauben dazu gehört – einzustimmen in Klage, in Lob, in Freude und Hoffnung – sogar unabhängig von der persönlichen Stimmung? Und dann zu spüren und zu ahnen, dass unser Glaube uns in einen weiten Horizont hineinstellt. Wir mit unserer ganz persönlichen Lebensgeschichte gehören zu Gottes Heilsgeschichte dazu. Die vertrauten Worte "euch ist heute der Heiland geboren", die uns am Heiligen Abend zugesprochen werden, meinen auch uns heute. Und ob es nun Lieder und Musik sind, Kerzen oder Plätzchen und Stollen oder anderes – wo wir uns an diese Botschaft erinnern, da wird es Weihnachten für uns.
Ich wünsche Ihnen eine frohe und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit
Ihre
Pfarrerin Jutta Krimm
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